Papenmeier Reha Stammtisch

Papenmeier RehaTechnik

Papenmeier Reha Stammtisch vom 15.07.2026: iOS 27 und Be My Eyes Workplace

15.10.2026 89 min

Video zur Episode

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Zusammenfassung & Show Notes

In diesem Mitschnitt vom 15.07.2026 gibt Karl Matthias Schäfer erste Testeindrücke zu iOS 27, den neuen Bedienungshilfen und der neuen Siri, die in Europa wohl später kommt. Henriette Demelt von Be My Eyes stellt anschließend Be My Eyes Workplace vor, mit KI-Bildbeschreibung, PDF-Reader und Gruppenanrufen für den Arbeitsplatz. Zum Schluss gibt es Fragen und Tipps aus der Runde. Die Aussagen zu iOS 27 stammen aus der Beta-Phase im Juli 2026.

iOS 27: erste Testeindrücke (Karl Matthias Schäfer)
  • Die neue Siri soll viel tiefer in die Gerätesteuerung integriert sein. Wegen des Streits zwischen EU und Apple um den Digital Markets Act kommt sie in Europa wohl erst Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres. Wer sie testen will, kann das Gerät auf Englisch und die Region USA umstellen.
  • Die Szenenbeschreibung in Live View liefert jetzt detaillierte Beschreibungen. Be My Eyes kann das nach Einschätzung des Hosts aber weiterhin besser.
  • VoiceOver: Das Aussprachewörterbuch lässt sich per Datei exportieren und importieren, die Ausführlichkeit von Bedienungshinweisen ist einstellbar, und beim Erkunden mit dem Finger kann zeilen-, satz- oder absatzweise vorgelesen werden, zum Beispiel in Word für iOS.
  • Der VoiceOver-Cursor lässt sich bei Präsentationen und Bildschirmfreigaben ausblenden.
  • Braille-Bildschirmtastatur: leichteres Korrigieren, bessere Korrekturvorschläge und mehr Sonderzeichen. Formularfelder sollen besser beschriftet vorgelesen werden.
  • Neu: Fragen zum Bildschirminhalt stellen, zum Beispiel wo sich der Zurück-Button befindet. Im Test per Tastatur am iPad bereits möglich.
  • Eine ausführliche Beschreibung der neuen Funktionen folgt im September.
Be My Eyes Workplace (Henriette Demelt, Be My Eyes)
  • Be My Eyes ist ein Team von 35 Mitarbeitenden in Dänemark, England und den USA. Workplace soll Barrieren am Arbeitsplatz und im Studium schließen, etwa bei Folien, PDFs und nicht barrierefreier Software.
  • Workplace AI: Screenshots, Folien, Fotos und Grafiken werden detailliert beschrieben. Gezeigt wurden eine Präsentationsfolie, ein Foto und ein Temperaturdiagramm. Eine Webcam-Funktion hilft zum Beispiel vor einem Meeting zu prüfen, wie man auf dem Bild wirkt.
  • PDF-Reader: Auch lange und nicht barrierefreie PDFs werden zunächst zusammengefasst, statt von vorne bis hinten vorgelesen zu werden. Der Reader läuft bisher nur am Computer.
  • Gruppenanrufe: Sehende Kolleginnen und Kollegen lassen sich in Gruppen zusammenfassen, zum Beispiel für HR oder Buchhaltung. Wer gerade Zeit hat, nimmt den Anruf an und kann per Screenshot oder über die Maus helfen. Das Group Calling gibt es seit Februar 2026 auch in der mobilen Be My Eyes App.
  • Workplace ist eine eigene App am Computer und nutzt dasselbe Login wie die mobile App. Seit Juli gibt es sie für Windows und Apple.
  • Datenschutz: Workplace ist SOC-2-zertifiziert. Inhalte werden nicht zum Training der KI genutzt und innerhalb von 24 Stunden gelöscht. Ein Security-Whitepaper für die IT-Abteilung gibt es auf Anfrage.
  • Preise laut Vortrag: 60 Dollar pro Monat, für gemeinnützige Organisationen 50 Prozent weniger (30 Dollar), beim Jahresabo zusätzlich 10 Prozent Rabatt. Die Alltags-App bleibt kostenfrei. Der Preis für die Privatnutzung von Workplace steht noch nicht fest.
  • Kostenträger: Gespräche mit Integrationsämtern, Krankenkassen und der Agentur für Arbeit sind für August terminiert. Außerdem soll Workplace in Verzeichnissen wie REHADAT gelistet werden.
  • Meta Glasses: Über die Brille ist bisher die menschliche Hilfe erreichbar, die Be My AI nicht. Henriette Demelt will nachfragen, ob sich das ändert.
  • Finanzierung: Be My Eyes verkauft die Lösung als Kommunikationsmodul an Unternehmen, etwa Amtrak in den USA und Tesco in England, damit deren Kundenservice barrierefrei erreichbar ist.
  • Teilnehmende bekommen per E-Mail einen Überblick, einen zweiwöchigen kostenlosen Testzugang und einen Rabattcode. Anfragen dazu gehen an k.schaefer@papenmeier.de.
Fragen und Tipps aus der Runde
  • Datenschutz und KI am Arbeitsplatz: Viele Arbeitgeber in Deutschland schalten KI-Funktionen ab, wenn sie über Server außerhalb Europas laufen. Das schafft neue Barrieren für blinde und sehbehinderte Mitarbeitende.
  • Wikitrips: App, die beim Spaziergang oder auf Autofahrten automatisch den Wikipedia-Artikel zur Sehenswürdigkeit in der Nähe vorliest. Kostenlos nutzbar, mit Bezahloption für hochwertige Stimmen.
  • WhatsApp: Nutzernamen lassen sich schon jetzt reservieren, und es sind mehrere Accounts möglich. Außerdem ein Hinweis auf eingeschränkten Rotor in Textnachrichten und die Bitte, das dem WhatsApp-Support zu melden.
  • Tastaturbefehle für VoiceOver am iPad: Einstellungen, Bedienungshilfen, VoiceOver, Befehle. Dort lassen sich Tastenkombinationen ansehen, ändern und neu vergeben. Die Tastaturhilfe zum Ausprobieren starten Sie mit VoiceOver-K.
  • Siri schreiben: Mit einer eigenen Tastenkombination lassen sich Siri-Befehle eintippen statt sprechen, praktisch in Sitzungen.
  • Einstellungen für Bedienungshilfen teilen: funktioniert nur zwischen Geräten in Reichweite.
  • DB Navigator und andere Apps: Das Suchfeld wandert bei einigen Apps nach unten, was blinde Nutzer umständlich finden.
  • HomePods reagieren in letzter Zeit unzuverlässig, etwa beim Stoppen eines Timers per Sprache.
Ausblick
  • August 2026: Der Reha-Stammtisch entfällt.
  • September 2026: Apple Edition mit den Neuerungen in iOS 27
  • Oktober 2026: Gast von Vispero, Entwickler von JAWS.
  • Der Reha-Stammtisch findet immer am 3. Mittwoch im Monat statt. Kontakt: k.schaefer@papenmeier.de.

Transkript

Herzlich willkommen zum Reha- Stammtisch von Papenmeier RehaTechnik. Hier der Mitschnitt vom 15.07.2026 in der Apple Edition gibt Karl Matthias Schäfer erste Testeindrücke zu iOS 27, den neuen Bedienungshilfen und der neuen Siri, die in Europa wohl später kommt. Danach stellt Henriette Demelt von Be My Eyes das neue Workplace-Produkt für den Arbeitsplatz vor, mit KI-Bildbeschreibung, PDF-Reader und Gruppenanrufen. Zum Schluss gibt es Fragen und Tipps aus der Runde. Bitte beachtet: Die Aussagen zu iOS 27 stammen aus der Beta-Phase im Juli 2026. Hallo! Heute grüße ich ganz besonders Henriette Demelt von Be My Eyes, die uns dann gleich ein bisschen was erzählen wird über Be My Eyes, was es Neues gibt, was zukünftig geplant ist und so weiter. Und ja, ich beginne vielleicht erst mal mit einigen Neuerungen. Nämlich es steht ja die nächste Betriebssystemversion der Apple-Geräte bevor, iOS 27 und auch von den anderen Geräten, iPad, Mac und Apple Watch, die Version 27. Und ich kann's ja nicht lassen, ich muss immer ganz früh anfangen zu testen, auch unter dem Risiko, dass mir dann halt mal mein Gerät abstürzt, was dieses Jahr noch nicht passiert ist, weil ich da ganz mutig bin, schon am Testen. Ja. Das neue Betriebssystem wurde inzwischen vorgestellt, die Barrierefreiheitsfunktionen, die neuen, die wurden sogar schon im Mai vorgestellt. Und ich will vielleicht ein paar Sachen erwähnen, die es neu geben wird bei VoiceOver. Ja, aber die Hauptveränderungen, die kommen eben im Bereich Siri, sodass eben Siri viel tiefer als bisher in die Gerätesteuerung integriert wird. Und hier kommt eben gleich der Haken: Da momentan immer noch der Streit zwischen der EU und Apple tobt, werden wir die neue Siri mit den neuen Möglichkeiten in Europa, also eher, insbesondere in Deutschland, erst mal nicht bekommen, wahrscheinlich erst Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres. Ja. Laut EU hält sich Apple eben nicht an den Digital Markets Act, und einige Funktionen sind halt deshalb eben hier blockiert. Auf der anderen Seite sagt halt einfach Apple: Solange die verschiedenen Dinge nicht geklärt sind, geben wir einfach bestimmte Funktionen nicht frei. Und die Leidtragenden sind natürlich wir als Nutzer. Was die Barrierefreiheit betrifft, sieht das ein kleines bisschen anders aus. Da haben wir zum Beispiel gab's die ganze Zeit ja schon die Funktion Live View, die man eben mit dem Rotor einstellen kann, dass speziell Text gelesen wird oder eine Szenenbeschreibung vorhanden ist, oder eben auch die Funktion „Zeigen und Sprechen“. Und diese Szenenbeschreibung, die beschreibt eben jetzt nicht mehr so stupide: „Sofa, Mensch oder Person“, sondern man bekommt eben, wie wir das eben auch von von anderen KIs kennen, eine detaillierte Beschreibung, wobei ich schon mal sagen will, also Be My Eyes kann das immer noch besser. Ja, hier tut sich aber eine ganze Menge, und da wird sich auch die, in den kommenden Wochen noch eine ganze Reihe eine ganze Reihe noch oh, nein, jetzt hatte ich gerade eine Meldung auf dem Bildschirm, auf dem Ohr. Es wird sich noch einiges tun in den nächsten Wochen, weil die Software ist ja immer noch in der Beta-Phase. Weiter wird es so sein bei iPadOS und iOS, dass zum Beispiel das Aussprachewörterbuch zukünftig exportierbar und importierbar ist mit einer Datei. Konnte ich noch nicht ausprobieren. Es wird Veränderungen geben in den Ausführlichkeitseinstellungen, gerade wenn Bedienungshinweise angesagt werden. Da kann man zukünftig entscheiden, wie ausführlich man die haben will und was man angesagt haben möchte und was nicht. Konnte ich noch nicht so gut testen. Dann haben wir eine sehr gute Funktion. Es gibt ja immer wieder Programme, wo man wo man hier den Text nicht zeilenweise auslesen kann, zum Beispiel in Word für iOS, und hier gibt es zukünftig Einstellungen, dass man, wenn man einen Text, einen Bildschirm mit dem Finger eben erkundet, also eben nicht über den Rotor, zum Beispiel Zeilen anwählen, dann hoch und runter streichen, sondern wenn man da eben über den Bildschirm tastet, dass man dann aussuchen kann, ob zeilenweise vorgelesen wird, satzweise oder absatzweise. Ist für jemanden wie mich, der iPhone und iPad eben produktiv sehr stark nutzt, eine sehr gute Hilfe und löst einige Probleme, die die letzten Jahre vorhanden waren. Und dann gibt es eine neue Einstellung, wo es darum geht, dass der VoiceOver-Cursor bei einer Präsentation sichtbar ist. Das heißt also, man hat ja, wenn man jetzt einen Bildschirm präsentiert oder wenn man einen Screenshot macht, irgendwas demonstriert mit VoiceOver, dann sieht man eben immer den VoiceOver- Cursor. Wenn man aber mit dem iPhone tatsächlich eine richtige Präsentation macht, kann das eben störend sein, und man kann zukünftig ein- und ausschalten, dass der VoiceOver-Cursor zu sehen ist. Ne, weil wenn ich also jetzt eine Präsentation mache für sehende Menschen, wo ich meinen Bildschirm teile mit iPhone oder iPad, kann ich ausschalten, dass dieser VoiceOver-Cursor gesehen wird. Dann gibt es bei den bei der Braille-Tastatur, bei der Onscreen-Tastatur zum Braille-Schreiben die Neuerung: Hier kann künftig leichter korrigiert werden. Es gibt bessere und sinnvollere Korrekturvorschläge, und es wird auch möglich sein, mehr Sonderzeichen einzugeben als bis jetzt. Und ja, dann werden auch in Formularen die Beschriftungen besser auslesbar sein. Also wenn jetzt irgendwann ich auf ein Textfeld komme und das hat eine Beschriftung, da gab's ja immer wieder Fehler, dass einfach zwar „Textfeld“ gesagt wurde, es wurde aber oft nicht gesagt, was ist das eigentlich für ein Textfeld, das ist jetzt Name, Vorname in einem Formular. Und das soll jetzt eben auch besser werden. Konnte ich auch noch nicht so gut testen. Und und was mir auf jeden Fall gestern schon gelungen ist, auch wenn wir in Europa Siri nicht in der ganzen Funktionalität bekommen: Es ist mir gestern schon gelungen, mit einer Tastatur beim iPad, Fragen zum Bildschirm zu stellen. Da gibt's eine neue Funktion, wo ich mir beschreiben lassen kann, was ist denn eigentlich auf dem Bildschirm, und kann dann eben Fragen stellen, also: Wo befindet sich der Zurück- Button zum Beispiel, wenn ich eben eine App hab, die nicht sauber beschriftet ist, mit der ich nicht klarkomme. Kann ich mir dann anhand von Fragen, die ich mit dem iPhone stelle, rauskriegen: Ja, wie komme ich denn eigentlich auf den Zurück-Button? Und kann mir so eben auch weniger barriere- freie Dinge erschließen. Mal schauen, wie das am Ende aussieht, wie die Funktionalität tatsächlich ist. Am Anfang ist das alles noch, im Moment ist das alles noch im Test. Ja, die neue Siri wird man nutzen können auf Englisch, wenn man sein iPhone auf Englisch umstellt und als Region USA wählt. Da kann man das eben jetzt auch schon austesten, aber ich hatte da bis jetzt noch keine große Lust dazu. Tatsache ist das, was man hört über die diversen YouTube-Kanäle, dass man also solche Dinge machen kann wie: „Lösche alle E-Mails von Dagmar Krutzki“ oder „Suche alle E-Mails von Matthias Schäfer“. Und so soll es eben auch möglich sein, da also das iPhone stärker als bisher zu steuern, also eben auch mal sagen zu können: Klick dies und das an. Was am Ende rauskommt, wann was hier bei uns funktioniert, das werden wir sehen, wenn der Streit zwischen Apple und der EU hoffentlich bald beigelegt ist. Ja, das war so das, meine ersten Testeindrücke. Ja. Ja, ich werde das jetzt noch weitermachen und dann im September, logisch, eine ausführliche Beschreibung machen von den neuen Funktionen, die wir eben auf den Apple- Geräten haben. Ja, und dann kommen wir jetzt mal zu Be My Eyes. Ich glaube, es gibt kaum jemanden in unserer Community, der Be My Eyes und Be My AI nicht kennt, das nicht irgendwann schon mal genutzt hat. Ich habe Be My AI heute schon wieder sehr stark benutzt. Ich war heute in Bernkastel, hier im Urlaub, und habe mir dort die Fachwerkhäuser beschreiben lassen und ganz viele Dinge in der Stadt. Und muss eben auch immer wieder sagen: Die, die mich kennen, die wissen, dass ich eben auch mit einer Brille unterwegs bin, aber es macht, also es kommt doch noch mehr raus, wenn man eben die Fotos mit dem iPhone macht und nutzt eben eine App wie Be My Eyes und so weiter. Und in diesem Sinne gebe ich mal weiter an Henriette Demelt, die Mitarbeiterin ist von Be My Eyes, und sie wird uns ein bisschen was darüber erzählen. Einen riesen, ganz lieben Dank! Hallo zusammen! Ich bin die Henriette und freu mich sehr, heute Teil des Reha-Stammtisches sein zu dürfen. Ich bin seit Anfang des Jahres Teil vom Be-My-Eyes-Team. Wir sind immer noch ein relativ kleines Team von 35 Mitarbeitern, in Dänemark, England und den USA verteilt. Freu mich aber ja jetzt speziell heute, euch noch einmal verschiedene Updates geben zu dürfen zu Be My Eyes und ebenfalls auch zu unseren neuen Funktionen, Be My Eyes Workplace, die vor allen Dingen die Alltagshilfe, die man, oder viele von euch ja aus dem Alltag kennen, über die KI und die das Freiwilligennetzwerk, die wir jetzt noch mal weiterentwickelt haben und entsprechend das Workplace-Produkt dieses Jahr auf den Markt gebracht haben, sodass wir auch noch mehr Unterstützung speziell am Arbeitsplatz ermöglichen können, sowohl in der Arbeitswelt als auch im Studium und im Beruf. Und dazu hab ich, würde ich jetzt einmal meinen Bildschirm teilen, sodass wir da einmal in die Be-My-Eyes-App hineingehen können. So. Ich wähle einmal den gesamten Bildschirm. Ja, genau. Also Be My Eyes Workplace wurde mit der Idee auf den Markt gebracht, dass wir gesehen haben, dass es weiterhin noch sehr viele Barrieren gibt, also in der Arbeitswelt, die euch vielen bestimmt auch bekannt sind, ob's Dokumente sind, die noch nicht barrierefrei gestaltet worden sind, oder ob der Arbeitsplatz teilweise mit Systemen einfach nicht barrierefrei aufgebaut wurde oder auch Dokumente geteilt werden, die nicht immer erschließbar sind, oder wo auch aktuelle Screenreader wie JAWS auch an die Grenzen stoßen können. Dementsprechend, bis es dazu kommen wird, dass wirklich alles barrierefrei ist, was auch auf dem Bildschirm passiert, haben wir Be My Eyes Workplace als Hilfsmittel mit auf den Markt gebracht, um die Lücke zu schließen, die sich immer noch bietet, wenn man jetzt zum Beispiel, wie ich in dem Fall, eine Präsentation teilt in einem Team und da einfach nicht die gleiche den gleichen Zugang ermöglichen kann, wenn man nicht sehen kann. Die Be My Eyes App ist eine App, die ebenfalls verlinkt ist zu eurer App, die ihr ebenfalls auch auf dem Handy habt, sprich, auch die Möglichkeit gibt, dass, wenn man ein Bild macht mit dem iPhone und eingeloggt ist auf dem Handy, dass man das ebenfalls innerhalb der Be My Eyes App auch auf dem Computer mit reinbringen kann. Wir haben drei verschiedene Funktionen in Be My Eyes Workplace eingebaut, die die Haupthilfestellungen bieten. Die erste Funktion, die wir mit eingebaut haben, ist unsere Workplace AI. Die Workplace AI ist ähnlich aufgebaut wie die Be My AI, die man aus der App kennt, sprich eine KI, die nicht wie eine normale KI Bilder beschreibt oder Graphen beschreibt, sondern speziell so aufgebaut ist, dass man sich ja, Bilder und Graphen wirklich als blinde Person im Detail beschreiben lassen kann. Dazu würde ich jetzt vielleicht auch mal ein Beispiel geben. Ich bin gerade in einer Präsentation von unserem Workplace-Produkt und hab jetzt mit der Workplace AI die Möglichkeit, hier von einer Slide ein Bild zu machen und hier innerhalb der Funktion von Be My Eyes Workplace das Bild jetzt einzufügen. Genau. War einen kleinen Moment. Folie mit zweigeteiltem Layout. Links Text auf weißem Hintergrund, rechts ein Foto einer jungen Frau am Laptop, die frustriert wirkt und sich mit beiden Händen das Gesicht bedeckt. Links oben steht groß „The Challenge“, darunter in Fett „Für Blinde und Sehbehinderte Mitarbeitende und Studierende“. Es folgt Fließtext: „Visuelle Barrieren auf dem Arbeitsplatz oder im Studium sind ein täglicher Kampf. Sie beeinträchtigen die Produktivität, führen zu Frustration und wirken sich negativ auf Arbeitsklima und Inklusion aus.“ Darunter eine Aufzählung mit Gedankenstrichen: „Bestehende Software ist häufig nicht barrierefrei und schwer zu bedienen. Bilder, Dokumente, Formulare und PDF- Dateien sind oft von vornherein nicht barrierefrei. Präsentationen und Besprechungen mit Folien sind nahezu unmöglich nachzuvollziehen. Interne Kommunikations- und Kollaborationstools verstärken häufig die Ausgrenzung. Die Liste der Herausforderungen ist nahezu endlos.“ Weiter unten in Fett „Für Arbeitgeber“. Darunter: „Die kontinuierliche Herausforderung besteht darin, Inklusion zu fördern und gleichzeitig die Produktivität am Arbeitsplatz zu steigern.“ Es folgt wieder eine Aufzählung: „Den Talentpool zu erweitern und auch Menschen mit Behinderungen einzubeziehen, qualifizierte Mitarbeitende langfristig zu binden, einschließlich Menschen mit Behinderungen, geeignete Hilfsmittel für Barrierefreiheit zu angemessenen Kosten bereitzustellen, eine wirklich inklusive Unternehmenskultur zu schaffen, in der sich alle Mitarbeitenden gleichermaßen wertgeschätzt und eingebunden fühlen.“ Rechts zeigt das Foto eine hellhäutige Frau mit langen dunklen Haaren und Brille. Sie trägt ein hellblaues Sakko, sitzt an einem Tisch vor einem geschlossenen dunkelgrauen Laptop. Ihre Ellbogen sind auf dem Tisch, die Hände bedecken Augen und Nase, was Erschöpfung oder Frust ausdrückt. Daneben stehen ein Glasbehälter mit Stiften und ein paar kleine gestapelte Bücher. Genau, es war jetzt etwas genau, ausführlich, komplett, aber es gab mir quasi die ganze Möglichkeit, die Slide zu sehen, sowohl, als dass ich einen Screenshot machen kann und diesen als Bild oder als Bildschirmfoto in das Be My Eyes Workplace, also in die Be-My-Eyes-Funktion hiermit einbinden kann und mir dann also wirklich auch, also dass ich verstehen kann, alles, was auf dieser Seite vor sich geht, und sonst in dem Fall nicht barrierefrei wäre. Wir haben ebenfalls einen PDF-Reader in die die Be My Eyes Workplace Funktion eingebaut, der es ebenfalls ermöglicht, nicht barrierefreie Dokumente hiermit einzufügen. Wenn wir zum Beispiel also die Slideshow, die ich jetzt auch vorbereitet habe, die ebenfalls nicht barrierefrei dargestellt wurde, hab ich hier ebenfalls die Möglichkeit, dass ich die gesamte PDF in den Reader reinsetzen kann und mir die gesamte Slideshow ebenfalls auch einmal zusammengefasst wird. Also es geht sowohl für PDFs als halt auch für lange PDFs, die viel Text mit sich bringen, die dann nicht von vorne bis hinten das PDF vorlesen, sondern halt wirklich die Möglichkeit geben, dass zunächst zusammengefasst wird: Zu dieser Seite querformatige Präsentationsfolie von Be My Eyes mit dem Titel. Nur einmal kurz stoppen, sonst liest er die ganzen Slides einmal vor. Aber man hat halt hier die Möglichkeit, wirklich die also alle jeglichen Dokumente, die nicht barrierefrei aufgebaut sind, seien es Slideshows, PDFs, auch gescannte Dokumente oder auch Bilder, also wie Screenshots, die ich hier auch mit einbringen kann. Ich hab hier auch noch ein ganz gutes Beispiel. Also auf dem Bild ist einmal unser Gründer, der ein Handy in der Hand hält, was auch ein Auge mit in sich bringt, und unser Screenreader hat da die Möglichkeit, dass es komplett so erkannt wird, dass man sich das halt auch wirklich bildlich vorstellen kann. Das würde ich jetzt auch noch mal euch zeigen. Leider den Ton gerade ausgeschaltet, Entschuldigung. Noch einmal. Ein älterer Mann mit heller, glatter Glatze hält ein Smartphone quer vor sein Gesicht. Auf dem Display ist in Nahaufnahme ein dunkles Auge mit dunkler Haut und dunkler Augenbraue zu sehen, sodass es optisch das rechte Auge des Mannes ersetzt. Der Mann lächelt leicht, trägt eine runde, dünnrandige Brille und ein helles, fein kariertes Hemd. An der Schulter ist ein blauer Hosenträger erkennbar. Im Hintergrund sind unscharfe grüne Blätter oder Zweige. Ja, genau. Also wir haben da auch wirklich verschiedenste Bilder mit reingesetzt, also die auch wirklich schwer erkennbar sind. Man hat aber durch diese KI-Funktion wirklich die Möglichkeit, da alle alle Bildschirminhalte, also alles, was was ja auf dem Bildschirm vor sich geht, dort mit einfügen zu können. Dadurch, dass viele von euch ja auch bestimmt mit Shortcuts arbeiten, Haben wir alle Funktionen, die ich jetzt gerade hier mit der Maus bediene, ebenfalls auch als Shortcut inkludiert, bei denen wir auch, also auch während wir euch Workplace vielleicht ausprobieren lassen, euch auch da die ganzen Shortcuts einmal durchgeben würden, sodass ihr da auch, also das sehr schnell bedienen könnt. Was die Bildfunktion ebenfalls aufweisen kann, sind beispielsweise auch Graphen. Da hätte ich auch noch ein Beispiel von einem einer Wetter-Temperatur-Graph, die ja ebenfalls aus dem Internet quasi aus Wikipedia, Diagramm mit durchschnittlichen Temperaturen für Dunstaffnage an der Westküste. Der Titel oben lautet „Durchschnittstemperaturen Dunstaffnage Westküste“. Die X-Achse zeigt die Monate von Jan bis Dez, die Y- Achse zeigt Temperaturen 0 bis 20 Grad Celsius in Schritten von 5 Grad. Jeder Monat hat einen geteilten senkrechten Balken: unterer blauer Teil gleich minimale Temperatur, MinTemp Grad Celsius, oberer roter Teil gleich maximale Temperatur, MaxTemp Grad Celsius. Unten in der Legende steht „Min- Temp Grad C“ in Blau, „Max- Temp Grad C“ in Rot. Die ungefähren Werte pro Monat: Januar Minimum 2 Grad C Genau, also das wäre jetzt halt auch noch ein Graph. Wir haben da aber auch sogar verschiedene Diagramme, also auch von Architektur- Studenten beispielsweise, die die damit eingepflegt haben und da halt auch die Möglichkeit haben, also das je nach Bedarf komplett beschrieben haben zu können. Und da hat man halt sowohl im Arbeitsleben natürlich wahnsinnige Vorteile, hat aber da halt auch die Möglichkeit, dann als verschiedene ja, neue Wissensbereiche vielleicht auch auszuprobieren zu können mit solchen Funktionen, die halt wirklich in Sekunden da die Möglichkeit geben, ja, das also Verständnis zu bekommen. Wir haben ebenfalls eine Webcam mit eingebaut, die quasi so funktioniert, die also vorab von mir ein Bild machen würde, mit der ich auch mit der KI also dann Fragen stellen kann, zum Beispiel, also wenn ich jetzt ein Bild von mir aufnehme, ob der ob mein Hintergrund sauber ist oder ob nach dem Mittagessen ich vielleicht irgend ein noch irgendwie mein Shirt noch etwas vom Mittagessen noch dabei hat, hab ich halt die mit dieser Webcam-Funktion ebenfalls die Möglichkeit, dass, bevor ich in ein Meeting beispielsweise gehe, das halt auch noch mal mit der KI ja zu prüfen. Genau, also das sind einmal die zwei KI- Funktionen, also sowohl der Screen- Reader als auch die Be My AI, die wir hier auf dem Hauptbildschirm sehen. Dann auf der oberen Leiste, also das wären einmal die Schnellaktionen, die man mit Mausklick oder den Shortcuts bedienen kann. Dadurch, dass wir aber auch gemerkt haben, dass ja die KI und Technologie natürlich super viel Hilfestellung bieten kann, aber man im Leben auf jeden Fall auch immer noch menschliche Hilfe benötigt, grundsätzlich ab und an, haben wir ähnliche Funktionen in die Be My Eyes Workplace App eingebaut, wie wir die auch bei der Be My Eyes App haben, und das sind unsere Gruppen- Calling-Funktionen. Ich weiß nicht, ob das also wir haben das Group Calling ebenfalls jetzt auch in der Be My Eyes als mobile App seit Februar dieses Jahres mit eingebaut, sodass man menschliche Hilfe nicht nur durch das Volunteer-Netzwerk bedienen kann, sondern ebenfalls auch Gruppen erstellen kann mit Familien und Freunden, die dann aber ebenfalls benachrichtigt werden, mit der gleichen Logik, mit der wir die Volunteers benachrichtigen, sodass mehrere, also alle Teilnehmenden von der Gruppe eine Benachrichtigung bekommen und die Person, die gerade verfügbar ist, dann den Anruf annehmen kann. Das ist ähnlich von der Logik auch hier aufgebaut bei unserem Workplace-Modul, aber mit dem Unterschied, dass man das halt eher für den Arbeitsalltag benutzen kann, als man da, also sehende Kollegen mit in die Gruppe einbringen kann, die dann aber ebenfalls halt auch auf Knopfdruck helfen können. Und das funktioniert so, dass man das entweder per Screenshot ermöglicht oder man kann auch die Maus übernehmen, also die sehende Person von der oder dem Nutzer. Und genau, kann er auch verschiedene Gruppen erstellen. Also wir haben das zum Beispiel im Arbeitsumfeld, dass wir manche Nutzer haben, die zum Beispiel das mit HR, mit Accounting, also dass man da auch einfach verschiedene Fachbereichsgruppen aufbauen kann, und man dementsprechend halt aber auch die Möglichkeit hat, dass man nicht immer den Platz verlassen muss oder wenn man auch remote arbeitet, dass man da irgendwie, dass man verschiedene Kollegen anrufen muss und schauen muss, ob sie Zeit haben, sondern man hat halt durch diese Funktion halt auch automatisch die Hürde genommen, dass man nicht nachfragen muss, sondern halt die Person, die gerade verfügbar ist, kann dann den Anruf annehmen und helfen. Genau, also das sind so die drei Hauptkernpunkte, also die KI, der Screenreader und die Gruppen- anrufe. Wir haben von der Sicherheit her das ebenfalls so, dass die KI oder, wie man es, Workplace nicht gleichzusetzen ist mit also KIs wie ChatGPT, wenn man sich das als, also im Arbeitswesen, eine Subscription holt oder auch die Cloud-Version. Also Be My Eyes Workplace ist wirklich im Gegenzug dazu als Interpretations- Tool gedacht. Also wir nutzen die KI nicht, um oder auch die Inhalte nicht, um unsere KI zu trainieren, sondern es geht halt wirklich einfach nur darum, die Interpretation zu ermöglichen, dass alles, was auf dem Bildschirm passiert, halt mit der KI erlebbar zu machen. Wenn hingegen also ein ChatGPT oder ein Claude-Tool sich auch mit E-Mails verlinken oder mit irgendwelchen CRM-Systemen von Unternehmen, während gegen unsere Be My Eyes Workplace-Version wirklich einfach als separate App im Hintergrund läuft und einfach die Möglichkeit gibt, die Inhalte zu entschlüsseln, als Produktivität also zu fördern, wo es das natürlich dann auch auf der anderen Seite macht, wenn man einfach viel produktiver arbeiten kann durch die Plattform. Aber also der Hauptgedanke ist einfach, dass wir die Lücke schließen können, wo halt über Jahre noch visuell auf dem Computer bestehen. Genau. Ja, ich bin mir gerade nicht sicher, wie ich von von der Zeit her bin, aber hätte von Fragen oder irgendwelchen vielleicht einmal So, du hast keine, du hast keine Zeiteinschränkung. Okay, einfach so, wie du meinst, und wie unsere Community darauf reagiert. Ja, sehr gerne, also falls ich das so in die Runde fragen dürfte, vielleicht als Erster Patrick, da hat sich eine Hand gehoben. Wenn das okay ist, wenn wir uns duzen. Ja, ja, klar, alles gut. Ja, Patrick, Patrick, Patrick. Ja, vielen Dank, erst mal danke für den spannenden Einblick. Find ich extrem interessant, dass es auch auf Arbeitsebene so gut nutzbar ist. Welche also ja, welche Voraussetzungen braucht denn das Unternehmen, in dem ich arbeite? Muss das irgendwie Mitglied bei euch werden? Wie ist da das Prozedere, um Be My Eyes Workplace zu kriegen? Ja, wenn ihr mir dazu was sagen könnt. Absolut. Also es ist tatsächlich so, dass es als monatliche oder als jährliche Subscription funktioniert und man sich das also quasi downloaden würde als App, als Nutzer, und man halt noch ein paar Arbeitskolleginnen ebenfalls halt davon informieren würde, sodass die zwar nicht die App downloaden müssen, aber halt als die sehenden Personen dort reinkommen könnten. Aber es wäre quasi ein also ein Download von einer App. Wir würden euch dann die Konten erstellen und genau, dann kann das auch tatsächlich gleich genutzt werden. Das Einzige ist halt, dass immer die IT, also wir das jetzt von den aus Erfahrung jetzt in den letzten Monaten, vor allem auch in Europa, natürlich immer alles abgesichert werden müsste vom Arbeitgeber her. Da haben wir aber ebenfalls auch die also alle Dokumente, die wir euch dann zur Verfügung stellen, die ihr dann eurem IT-Team direkt durchgeben könnt, sodass sie das checken können und genau, ob wir euch dann danach startklar machen können. Kannst du gerade mal was sagen, wie die Preise konkret sind? Also wie viel wird's monatlich kosten, und was ist das Jahresabo? Hast du die zufällig im Kopf? Ja, absolut. Also es wären, also 60 Dollar pro Monat für den alltäglichen Gebrauch, also für ein Profitunternehmen, sag ich's mal so. Wenn ihr zum Beispiel in einem Verband arbeitet oder in einer, also eine gemeinnützige Organisation, dann sind das, kriegt ihr da auch noch mal 50 Prozent oder euer Arbeitgeber 50 Prozent, dann wären das 30 Dollar pro Monat. Und wenn man das als Jahresabo übernimmt, dann bekommt man noch mal 10 Prozent auf den gesamten Preis. Genau, da bin ich aber tatsächlich auch, also momentan auch mit den Krankenkassen oder halt auch am Überlegen, wie man das halt auch, also das, dass natürlich nicht der Arbeit- nehmer natürlich nicht zahlen sollte, wenn der Arbeitgeber, aber auch der Arbeitgeber tatsächlich die Möglichkeit hat, dass man das auch vom also als Hilfsmittel, weil es halt ein Hilfsmittel ist, eigentlich auch erstattet bekommen sollte. Super. Vielen Dank. Ja, super gerne. Vielen Dank für die Frage. Kannst du noch mal was zum Datenschutz sagen? Wir haben hier gerade in Europa und auch besonders in Deutschland das Problem, dass im Grunde genommen die Arbeitgeber alles, was irgendwie mit KI zu tun hat, abschalten. Das heißt, wenn wir jetzt zum Beispiel irgendwo einen Screenreader installieren, was unter anderem auch mein Job ist, dann muss ich den Leuten im Moment erzählen: Ja, ich und wir haben jetzt eine ganze Menge tolle Funktionen, die uns Blinde und Sehbehinderte auch enorm unterstützen könnten, aber ich hab eine schlechte Nachricht für euch: Ihr dürft sie nicht nutzen, weil eben gerade bei Behörden und so weiter die KIs, also alles, was nach außen geht, wird abgeschaltet. Wie ist eure Erfahrung oder wie geht ihr dabei Arbeitgebern gegenüber damit um, was den Datenschutz betrifft? Und wir haben ja in Europa einen wunderbaren Accessibility Act, aber es wurde eben versäumt, Infrastruktur zu schaffen, die uns eigentlich das ermöglicht, eine europäische KI zu benutzen. Ja, ja. Ja, absolut, das ist auf jeden Fall ein sehr wichtiges Thema und auch leider teilweise oft werden damit auch noch mal noch hier Barrieren irgendwo leider noch mal mit auf den Weg gelegt. Be My Eyes Workplace ist SOC-2- zertifiziert, also von den europäischen Richtlinien her sind wir da komplett datenkonform. Wir nehmen da auch keine von den, also Daten, die beispielsweise, wenn man also Arbeitsdaten mit ins Workplace-Produkt einpflegt, die wir zum Training von unserem Programm nutzen, sondern die werden also nicht gespeichert, sondern innerhalb von 24 Stunden auch gelöscht. Und dazu haben wir auch ein sehr gutes Security- Whitepaper, was auch den EU- Richtlinien entspricht, was das abdeckt. Und genau, auch so gesehen absichert, also sei es, das Unternehmen sagt, sie arbeiten halt generell nicht mit KI, also auch die sehenden Mitarbeiter nutzen grundsätzlich keine KI. Dann ist es natürlich manchmal noch mal eine andere Frage, ob Arbeitgeber überhaupt auch offen sind dazu. Aber dadurch, dass das Tool halt wirklich nicht zu Trainingszwecken oder so genutzt wird, sondern halt einfach nur die Teilhabe ermöglicht, sollte es eigentlich also hatten wir da jetzt in der letzten Zeit zwar auch auf jeden Fall Bedenken, aber die wir auch aus dem Weg räumen konnten, also auch mit Großkunden, auch aus den europäischen Ländern, die das gesichert haben müssen. Patrick, du hast dich noch mal gemeldet. Ich glaub, du bist noch gemutet. So, jetzt, sorry. Nein, bisschen, genau. Matthias, du hast eben gesagt, wenn du oder wenn ihr Screenreader installiert, da gibt's Probleme, da KI-Funktionen zu ermöglichen. Jetzt, ich weiß, wir haben heute das Thema Apple, aber gerade, also im Windows-Bereich, zumindest mit JAWS, ja, ist zumindest meine Erfahrung, könnte man ja, wenn die Firma nutzt, Copilot und so nutzen. Kannst du da noch mal vielleicht ein Beispiel geben, was da konkret deine Erfahrungen sind, wo das ein Problem wäre? Gut, das ist ja systemübergreifend. Das, also es gibt jetzt immer mehr Firmen, die mit Microsoft Windows arbeiten, die Copilot benutzen, beziehungsweise die mit Office arbeiten, weil das funktioniert ja mit Mac und auch am iPhone mit dem Office-Programm genauso gut, deswegen sind wir eben hier auch immer noch richtig. Es sieht aber eben so aus, dass die KI-Features der Office-Programme Firmen eben das über deutsche Server laufen lassen können. Okay, aber wenn man jetzt zum Beispiel an die KI- Funktionen denkt von Apple, von Microsoft und so weiter, die gehen halt auf amerikanische Server, und das wird halt momentan in Europa nicht so gern gesehen, und deswegen werden, also wenn wir jetzt zum Beispiel Screenreader installieren, kriegen wir oft eine Vorgabe, heißt: Alles, was nach außen geht, KI-Funktion abschalten, oder der, die IT schaltet sie von sich aus ab. Bei manchen funktioniert's auch, je nachdem, das wird ganz unterschiedlich damit umgegangen. Aber wir haben im Moment die Situation, dass wir zwar, denken wir mal an Auswertung von Excel-Tabellen, und das sind ja traumhafte Sachen, möglich mit KI, ja, alles das, was uns schwerfällt, mit Tabellen zu arbeiten, mit Präsentationen zu arbeiten, das ist ja echt, also ich bin immer wieder hin und weg, wenn ich mit wenn ich damit arbeite. Aber es ist halt so, dass bei vielen Unternehmen diese Hilfsmittel eben nicht genutzt werden können, weil es geht über US-amerikanische Server oder also außer-europäische Server, und das ist halt eben Grund genug, um das abzuschalten, und da haben wir halt einfach als Blinde und Sehbehinderte im Moment die Situation, dass wir auf der einen Seite hier Hilfen haben, die uns enorm nutzen können, auf der anderen Seite werden aber für uns neue Barrieren aufgebaut, dass wir sie eben nicht nutzen können. Alles klar, danke, danke. Hallo, hallo, jetzt warten wir auf Nürnberg. Darf ich eine Frage stellen? Ja, natürlich. Wie ist es, die Funktion, funktioniert die nur auf dem PC oder kann man die auf dem iPhone und iPad auch nutzen? Ja, ja, also die Funktion, also der PDF-Reader, der funktioniert tatsächlich auf dem PC nur bisher. Die sind aber auch verknüpft. Also wenn Sie zum Beispiel ein Bild machen mit Ihrem iPhone, wenn Sie jetzt ein persönliches Meeting haben, kann das, also die Bilderkennung ist die gleiche, auch auf Ihrem Handy. Also, sie sind zwar verknüpft, aber es gibt manche Funktionen wie das, also der PDF-Reader, der nur auf dem Desktop funktioniert, während hingegen das Group Calling, also auch, dass Sie auch die Mitarbeitenden anrufen können, das geht auch auf dem Handy, und die Bilderkennung auch. Aber es ist so ein bisschen, der PDF-Reader, der geht nur auf dem Desktop. Ja. Und wie schaut's aus? Oder hab ich ja keine Shortcuts, hab ich dann unter irgendwie Listen, wo ich das bedienen kann, dann oder Ja, absolut. Ich würde Ihnen das noch mal im Nachgang sowieso noch mal als Rund- E-Mail durchsenden, dass Sie das vielleicht einmal also, die wir das auch gerne zum Ausprobieren einmal zur Verfügung stellen können, ist auf jeden Fall möglich. Okay, danke, danke. Sehr gerne. Ja, noch weitere Fragen zu Workplace oder Be My Eyes auch, alles vielleicht noch einen Zusammenhang zu den Meta Glasses. Matthias, das hast du ja vorhin auch angesprochen. Die sind ebenfalls ja auch verlinkt mit Be My Eyes, obwohl Meta, also von der von der KI her hat Meta die eigene KI innerhalb der Meta Glasses. Man hat aber von der menschlichen Seite von Be My Eyes also die Möglichkeit durch die Brillen, die auch die Kollegen ebenfalls auch mit anzurufen durch das Group Calling und ebenfalls auch, dass man also auch die Freiwilligen oder halt Kollegen halt oder Freunde über die Glasses mit erreichen kann. Genau. Matthias, jetzt bist du, glaub ich, noch gemutet. Ja, ach so. Wie ist das denn? Es gibt ja mittlerweile auch Drittanbieter, die mit ihren Apps auf die Meta-Brille kommen, zum Beispiel Orion oder Orion, wie sie ausgesprochen wird, oder ScribeMe, und ihr seid ja da, also eben nur über den visuellen Kontakt auf der Brille. Ist das geplant, dass die AI von Be My Eyes erst auch auf die Meta-Brille mitkommt und so was? Weil diese KI wäre mir enorm lieber als das, was Meta da zurzeit bietet. Okay, das ist gut, auch mal so zu hören. Es müsste ich noch mal nachfragen, ob das, also wie das aktuell im Zusammenhang steht, weil die Gerüchte in der Blinden- Sehbehinderten-Szene, auch in der amerikanischen, die ich ein bisschen beobachte, die haben eigentlich schon gesagt, dass ihr bald auf die Brille kommt. Okay, ja. Ich würde das noch mal herausbekommen und mich dann noch mal zurückmelden. Aber aktuell ist es so, dass man da halt wirklich nur die menschlichen Funktionen erreichen kann. Das Einzige, was man halt auch machen kann, ist, dass man den also, da sind wir jetzt auch weiter noch am Aufbauen, dass man den Kundenservice von verschiedenen Großunternehmen ebenfalls auch durch die Brillen erreichen kann, also wenn man zum Beispiel sind wir momentan noch am Dranarbeiten, aber jetzt beispielsweise in Amerika haben wir ja mit Amtrak, dem großen, also der Deutschen Bahn von Nordamerika, eine Kooperation, und da gibt's halt die Möglichkeit, dass blinde Reisende da halt auch Be My Eyes benutzen können, wenn sie zum Beispiel mit der Bahn unterwegs sind. Und das probieren wir jetzt halt in Europa auch noch mehr und mehr voranzutreiben, dass wir da halt auch die Unternehmen, also den Kundenservice, da auch noch mehr mit einbinden, dass man den auch barrierefrei erreichen kann, also in verschiedenen Industrien. Genau. Lass uns über Kostenträger sprechen. Verhandlung mit Kostenträgern. Hast du die Krankenkassen erwähnt, die sind ja in Deutschland nur da zuständig, wo es um Privatbenutzung geht. Habt ihr auch schon Verhandlungen jetzt mit Kostenträgern in Deutschland, die eben Arbeitsplatzassistenz finanzieren, Arbeitsplatzausstattung finanzieren, wie eben Arbeitsagentur, Rentenversicherung oder eben Integrationsämter? Ja, auf jeden Fall, das war nur tatsächlich etwas schwierig, da den Termin einzubekommen. Wir haben jetzt aber die Termine für August im Kalender und sind da, ja, also in den Gesprächen, dass wir vor allem mit den Integrationsämtern, den Krankenversicherungen und den und der Agentur für Arbeit, dass wir da also dass man da die Möglichkeit hat, dass man ja, Be My Eyes erstattet bekommt, vom, vom ja, ja, genau. Also das wird sich wahrscheinlich jetzt noch bis August etwas hinziehen, aber also das ist auf jeden Fall momentan auch oder in den letzten Monaten der Weg gewesen, dass wir das ermöglichen, und ebenfalls halt auch bei zum Beispiel REHADAT, dass wir da halt auch, also in verschiedenen Verzeichnissen gelistet werden, dass wir da auch die Möglichkeit haben, also dass man uns auch erkennt und weiß, dass Be My Eyes Workplace, also auf dem Markt ist und dass man das halt auch einfach nutzen kann. Genau. Patrick, deine Hand ist entweder noch oben oder noch mal oben. Hast du noch eine Frage? Ja, sie ist noch mal oben. Du hast dich jetzt, ja, berechtigterweise auf hauptsächlich auf die Workplace-App konzentriert, aber vielleicht kannst du ja auch noch mal sagen, was ist denn zukünftig noch für die, ich sag mal, klassische mobile Be My Eyes App geplant? Das wär super. Ja, also jetzt aktuell ist es vor allen Dingen, dass wir auch noch weitere Integrationen in verschiedene, also jetzt mit den Meta Glasses, wir das aufgebaut haben letztes Jahr, das auch noch in weitere tragbare Technologien einfügen möchten. Hm. Und also von, von von der Partnerseite her, dass wir da halt auch weitere Partnerschaften also mit Großkonzernen in Deutschland und Europa aufbauen möchten, dass wir da halt einfach die Barrieren auch im Arbeits-, also nicht nur im Arbeitsalltag, aber auch im Alltag, wenn man sich mit einer Deutschen Bahn fortbewegt oder mit Lufthansa in den Urlaub fliegt, dass man da halt auch mehrere Möglichkeiten hat, einfach selbstständiger sich an Flughäfen zu bewegen zu können oder auch an Bahnhöfen oder auch mit Elektrogeräten, dass man da halt einfach, dass wir da halt vor allen Dingen mit Partnern mehr zusammenarbeiten möchten, um um das zu verbessern. Und von weiteren Funktionen in der App ist es so, dass wir da halt auch jetzt seit Juli die Be My Eyes Workplace-Version für Apple auf den Markt gebracht haben, wieder erst mit Windows gestartet sind, das jetzt aber auch auf beiden Systemen verfügbar ist. Und sich unser Produktteam immer so ein bisschen zwischen, also dem Workplace-Produkt der der App und halt auch noch weiteren Partnerschaften so zwischenzeitlich aufteilen, aber ich könnte euch da vielleicht noch mal so einen Überblick auch durchsenden, was in den nächsten sechs Monaten noch geplant ist für dieses Jahr. Sind auch nur noch momentan, sich auch immer so schnell am Verändern bei uns, weil wir da auch immer noch in der Startup-Branche immer wieder neue Herausforderungen kommen. Aber das auf jeden Fall auch noch höchste Priorität, dass wir die App weiter ausbauen und das ja noch und weiter weitere Funktionen mit reinbringen. Und natürlich halt, wenn's hoffentlich irgendwann mal möglich ist, dass man da halt auch die Live-Erkennung erhält, also jetzt, was man jetzt aktuell über die Bilderkennung alles hat, dass das hoffentlich auch in der Zukunft so ist, dass man das alles auch direkt live mitverfolgen kann. Aber das aktuell noch leider zu teuer in der Herstellung. Von daher müssen wir da noch ein bisschen Geduld haben, bis das dann ermöglicht ist. Super, dankeschön. Super, gerne. Wie finanziert sich Be My Eyes? Das hat mich ja schon immer gewundert, dass der Dienst eigentlich, also auch der AI-Dienst, kostenlos zur Verfügung gestellt wird bislang. Das ist ja nun nicht billig. Ja, ja, das ist eine sehr gute Frage. Das hat sich tatsächlich, also vor allem 2023, etwas umgestellt von unserem Business Model her. Also so gesehen bleibt Be My Eyes für immer kostenfrei, das ist auch was, was bei uns immer noch weiterhin sehr stark vertreten ist und was sich auch nicht ändern wird. Also die Alltagsapp wird weiterhin auch immer kostenfrei bleiben. Die Art und Weise, wie wir als Unternehmen uns finanzieren, ist, dass wir die, also das System, was wir quasi frei anbieten für den Alltagsgebrauch, die diese Lösung auch an Unternehmen verkaufen, also wie jetzt zum Beispiel mit Amtrak in den USA oder mit Tesco hier in England. Da haben wir Partnerschaften, sodass wir den Unternehmen helfen, sowohl für den European Accessibility Act sich richtig aufzustellen und barrierefreien Service anbieten zu können. Quasi da die Unterstützung bieten und die Möglichkeit bieten, dass wir den Unternehmen diese Hilfestellung als Kommunikations- Modul verkaufen, also das, den Service, den wir ja quasi frei anbieten in der Alltagshilfe, den Service, also die die Art und Weise der Kommunikation, dass man nicht einen Volunteer anruft, sondern dass man mit dem Kundenservice verbunden wird und so gesehen dann einen barrierefreien Service erhält. Den verkaufen wir als Kommunikationstool an an Großkonzerne, und die bezahlen dann einen jährlichen Betrag, machen dann auch ihren Kundenservice barrierefrei und haben natürlich dann auch ein viel besseres Loyalitätsempfinden von der sehr loyalen Kundengruppe. Wir profitieren dementsprechend auch davon und wir können dementsprechend dann auch Be My Eyes weiterentwickeln. Aber das so gesehen, das Geschäftsmodell, also das, was wir frei anbieten, verkaufen wir an größere Konzerne, um ebenfalls barrierefrei zu werden. Einer genau. Gibt's weitere Fragen? Scheint im Moment ah, Patrick wieder ist alles gut, ja, kannst gleich sprechen. Ja, vielen Dank. Es ist ja so, dass man, wenn man jetzt zum Beispiel von irgendeiner App aus, ich red jetzt von der Alltagsapp, wenn man von einer App aus ein Bild zum Beispiel in Be My AI lädt, dass man ein Bild sich beschreiben lassen kann, und dann, wenn man jetzt mehrere Bilder zum Beispiel hat, dann muss man die aktuell noch einzeln jeweils immer teilen. Habt ihr da irgendwie Einfluss oder Pläne, dass es wie auch immer vielleicht möglich ist, auch, was weiß ich, wenn mir jetzt jemand ein Album über WhatsApp zum Beispiel mit 5 Bildern schickt, dass ich da auf einmal reinladen kann? Oder habt ihr da keinen Einfluss drauf, weil das eine WhatsApp- Geschichte wäre? Ja, das muss ich noch mal genauer nachfragen, ob's da das auch Teile sind, die wir jetzt noch weiterentwickeln möchten, dass man das quasi so als Bulk-Upload auch mit hochladen kann. Da würd ich mich noch mal eine Rückmeldung geben. Patrick, ich hab mir jetzt aber auch geschrieben und geht im Moment mit ChatGPT, Gemini und so weiter. Da kann man, glaub ich, beim einen 5, beim anderen 3 Bilder gleichzeitig hochladen und sich die beschreiben lassen, also. Ah, danke für den Hinweis, super, dann probier ich das da mal aus. Perfekt. Also ich glaube, es würde, also auf der Workplace auf jeden Fall so gehen, wenn du die zum Beispiel in einer Datei hast, also du die alle einmal dann hochlädst. Aber bei einzelnen Bildern, ja, da frag ich noch mal nach, he, genau. Gibt's sonst noch Fragen? Scheint ja, scheint im Moment nicht zu sein. Ich hab nur, ich hab nur eine kurze Frage, nur Verständnisfrage: Also diese Workplace ist eine eigene App, die wird nicht in dieses Be My Eyes implementiert? Also die ist verbunden mit der Be-My-Eyes-App, also es ist eine eigene App, die auf dem Computer, also die auf dem Computer funktioniert. Die ist aber auch verbunden mit dem Login von eurem Handy, also von eurer mobilen App, sodass ihr die halt auch sowohl mobil als halt auch auf dem Desktop, die die Bilderkennung und das Group Calling bei, wenn ich wenn ich jetzt Be My Eyes starte, dann ist es wieder ein Untermenü, dann wie das Be My AI oder wie? Versteh ich jetzt das? Also das ist unter den Group Calling. Entschuldige, oder wo hast du eine Frage? Entschuldigung. Kannst du noch einmal das bitte wiederholen? Ich muss eigentlich eine extra App laden auf mein iPhone im Prinzip, und die muss ich extra starten, oder kann ich das mit dem Be My Eyes starten und hab dann ein Untermenü wie Be My AI? Ja, ist ja auch und Be My AI von Be My Eyes ist ja später hinzugekommen. Ja, dieses Workplace kommt es dann auch hinzu und ist dann unten unter Menü irgendein Reiter, wo man es dann anklickt, oder? Ja, genau, entschuldige, da war ich etwas unklar. Genau, also die sind miteinander verbunden, dass, wenn du zum Beispiel auf der Menüliste bist und, also auf dem der ersten Seite, wo du einen Freiwilligen anrufen kannst und da drunter die Gruppen hast, da hättest du dann zum Beispiel auch deine Mitarbeitergruppe drin. Und wenn du jetzt auch mit der Be My AI ein Bild machst, ist es auch so, dass die sich ebenfalls auch innerhalb also von diesen 24 Stunden auch noch in dem, ja, also in der History drin ist von der Be My Eyes Workplace App, also dass sie in manchen Bereichen verlinkt ist, also in der Bilderkennung und von den Group Calling. Ja. Also ich muss nur die Be-My-Eyes- App starten, und dann kann ich das bedienen von da aus. Ja. Ja, also genau, das Einzige ist nur, die, also das Workplace das würde halt an am Computer funktionieren, aber die App, also es ist das gleiche Login, was du starten würdest, und das ist, deine Frage beantworte. Okay, danke. Sehr gern. Danke. Genau, wir waren eine Frage. Ja, dann meine Frage an dich, Henriette: Also erst mal vielen Dank für den ausführlichen Vortrag. Gibt es noch etwas, was du den teilnehmenden hier sagen möchtest, was du noch loswerden möchtest? Ja, absolut. Also erst mal ganz lieben Dank, dass sie sich alle die Zeit genommen haben, dass ihr ja heute auch noch mal bei dem Vortrag dabei seid. Ich würde euch noch meinen Überblick nach dem Stammtisch als E-Mail senden, in dem wir ebenfalls auch also sowohl den zweiwöchigen kostenlosen Testzugang euch anbieten möchten und ebenfalls halt auch noch mein Rabattcode für die heutigen Teilnehmenden von, also für Be My Eyes Workplace. Und ebenfalls auch, wenn ihr irgendwelche Fragen zu Be My Eyes habt, freu ich mich auch jederzeit, von euch zu hören, bin auch jederzeit offen und erreichbar, sowohl per Telefon als auch per E-Mail. Und ja, bin hier sehr gern als Sprachrohr von von deutscher Seite her für Be My Eyes, sodass wir da halt ja auch immer sehr froh sind, Feedback zu erhalten und da halt auch die App entsprechend weiter entwickeln können, ja, um mir Hilfe zu leisten. Genau. Also wer die Information haben möchte, kurz, kurz, wer die Information haben möchte, wie immer, der schreibe dann eine Mail an k.schaefer@papenmeier.de, also Schäfer mit AE, k.schaefer@papenmeier.de, und es wird diesmal ein bisschen länger dauern, bis ihr eine Antwort bekommt, weil ich hab noch Urlaub bis zum 27.07., da bin ich wieder da, und dann kann ich eben eure Fragen dementsprechend weitergeben oder eben euch auch die Sachen zukommen lassen, die Henriette mir bis dahin schickt, nur noch ein bisschen Geduld diesmal. Ja. Sieht gut aus. Okay. Sag doch noch mal ganz kurz, wenn ich das als Privatperson nutzen möchte, was ich dann dafür zahlen müsste, weil du gerade von Rabattcode gesprochen hast und so. Ja, also theoretisch würden wir also wollen wir eigentlich nicht, dass man als Privatperson für Workplace sein, für Workplace sein. Ich verstehe aber auch durchaus, dass man das auch im Privaten sehr gut nutzen kann. Ich würd es auch noch mal nachfragen, weil wir da aktuell also kein kein Preis angesetzt haben, ich werde es aber auch noch mal rausbekommen und euch dann auch noch mal also in dem E-Mail-Überblick mitteilen, wie das im Privatgebrauch aussehen würde. Okay, danke. Gerne. Ja, Henriette, dann danke ich dir recht herzlich, war sehr interessant, und dann sind wir gespannt drauf, wie sich das Ganze eben mit der Zeit entwickelt und vor allen Dingen, was da auch noch zukünftig möglich ist. Es ist ja im Moment so: Wenn man KI nutzt, begegnen einem eigentlich alle paar Tage mal neue Sachen, die man plötzlich machen kann, die man vorher nicht konnte. Ja, ja, das ist gerade eine ganz spannende Zeit. Absolut, absolut. Unser Gründer sagt immer, es gab keine bessere Zeit, blind zu sein, als zur aktuellen Zeit, das mit der Technologie und vor allem KI, was an visuellen Möglichkeiten bringen kann, ist es wirklich toll. Das sehe ich auch so. Ja, also wenn ich alleine jetzt, jetzt mir gerade überlege, ich bin im Urlaub an einem doch fremden Ort, wo es viel zu entdecken gibt. Okay, ich bin jetzt nicht alleine. bin zusammen mit meiner Frau unterwegs, aber alleine, was man sich unterwegs alles zugänglich machen kann, was man früher, früher einfach nicht wahrgenommen hat, das ist also echt enorm. Ja, was da jetzt geht und was vor wenigen Jahren noch nicht möglich war. Ja. Absoluten Feingart, so schnell und verknopftruck und ja, das ist wirklich toll. Ja, ja, ja, also ich danke dir für deinen Vortrag, und du darfst gerne noch bei uns bleiben, wenn dich der Fußball nicht weglockt. Ja, das, ja, das geht ja schon genau in einer Stunde los, ich ja, glaub, muss leider, werd noch ein paar Minuten dabei sein, aber muss dann ja leider zum, zum Fußball und hoffe, dass England da he, he, mit Tores deutschen Spirit, dass den noch ein paar Tore schießt, sodass wir dann ins Finale kommen, hoffentlich. Wär schön. Drücken wir, drücken wir die Daumen. Vielen Dank, und ja, ich hab vielen Dank noch mal, und bis bald. Ja. Okay, vielen Dank. Ich hab auf noch eins, One more Thing, wie das jahrelang bei Apple immer gesagt wurde. Bin ja hier im Urlaub unterwegs und ich probiere auch immer viel aus, und ich bin schon vor Jahren auf eine, mal auf eine App gestoßen, die ich dann irgendwann, warum auch immer, vergessen habe, und jetzt hab ich sie grade wieder ausgegraben. Im Moment funktioniert sie viel besser als vor Jahren, als ich sie runtergeladen habe. Ich werde sie jetzt garantiert nicht mehr vergessen. Nämlich die App Wikitrips, also Wiki, W-I-K-I geschrieben, und Trips, wie der Trip, die Reise. Das Ganze ist mit Wikipedia verbunden und ermöglicht euch praktisch, eure eigene Stadtführung zu machen. Man lädt die App aus dem App Store oder eben auch entsprechend Play Store bei Android, installiert sie, gibt die Ortung frei, und wenn man dann durch eine Stadt läuft, bekommt man dann zu den diversen Sehenswürdigkeiten Infos. Es werden dann halt, wenn ihr an einer Sehenswürdigkeit vorbeikommt, wird der Wikipedia-Artikel vorgelesen. Ja, das Ganze kann man kostenlos nutzen, funktioniert mit der Stimme, die wir vom iPhone als Anna kompakt kennen. Und es gibt aber auch jetzt eine Aboversion von ja, ich glaub, man zahlt um die 30 Euro für eine, für eine, für eine lebenslange Lizenz und entsprechend abgestuft als Jahreslizenz, und dann kann man eben auch hochwertige Stimmen benutzen. Aber ich hab das jetzt zum Beispiel in Trier genutzt, und da steht ja die Porta Nigra, das Stadttor aus der Römerzeit, und wenn man eben so ungefähr 50 Meter, 100 Meter, das kann man einstellen, in die Nähe kommt, bekommt man, ja, über Kopfhörer die Meldung „Artikel gefunden“, dann wird er geladen, und ein paar Sekunden später wird der Artikel dann vorgelesen. Und so hat man halt so auch, wenn man nicht, nutzt es auch gerne jetzt auf Autofahrten. Ist ja als Blinder Beifahrer immer ein bisschen langweilig, und dann hab ich Wikitrips an und stell es dann auf eine größere Entfernung ein, und dann krieg ich ein bisschen was über meine Gegend erzählt. Also kann ich nur empfehlen. Ja, wenn man dies im App Store sucht, wenn man „Wiki“ eingibt, genau, Wiki und Leerzeichen und dann TR schreibt, dann hat man's eigentlich gleich. Ja. Hamburg. Ja, das ist nicht nur deutschlandweit, ne? Es kann sein, dass gerade mein WLAN gestreikt hat. War das die einzige Frage, ob's nicht nur Deutschland? Nein, das ist weltweit. Das hat also, ich war gestern in Luxemburg, da hat's auch funktioniert, und ist aber eine Sache, die die die, soweit ich weiß, funktioniert's bald, bald. Ja, tolle Idee, werd ich mal ausprobieren. Was habt ihr sonst noch für Fragen, Ideen, Vorschläge? Ja, hier ist noch mal Frank. Frank, ich hab gestern an den WhatsApp- Support geschrieben, weil wir ja bei Textnachrichten in WhatsApp den Rotor nur eingeschränkt nutzen können. Uns werden ja nicht zeilenweise angesagt, wir können die Textauswahl oder Text- ja, Textauswahl da ja nicht nutzen und auch bearbeiten nicht nutzen, und das find ich ein bisschen blöd, wenn man aus einem längeren Text dann irgendwas rauskopieren möchte, um das irgendwie zu verwenden. Meine Bitte, dass ihr das vielleicht auch alle einmal macht, wenn ihr das Problem auch habt. Ich weiß nicht, ob es an irgendeinem Update liegt, ich weiß auch nicht, wie lange das schon so ist, ob das schon immer so war. Ja, wie gesagt, meine Bitte, könntet ihr euch da vielleicht auch einmal an den Support wenden, damit das schnellstmöglich irgendwie abgestellt wird. Ich hab auch keinen Bock, immer den ganzen langen Text dann mit 3 Fingern viermal tippen, dann irgendwo hinzukopieren, um das dann da raus zu- rauszukopieren. Das muss ja nicht sein, wenn's auch anders geht. Ja, ja. Es ist mir tatsächlich noch gar nicht aufgefallen, aber ich schau mir das mal an und dann werde ich auch dahin schreiben. Was WhatsApp betrifft auch, da werden demnächst also bei WhatsApp besteht ja immer noch das Problem, dass man immer seine Telefonnummer preisgibt, und demnächst wird man mit Nutzernamen auch arbeiten können bei WhatsApp, und diesen Nutzernamen, die kann man sich jetzt schon reservieren, funktionieren noch nicht, aber wenn jemand einen bestimmten Nutzernamen haben möchte, dann sollte er das jetzt tun. Ist unter dem Reiter „Du“, also wo der eigene Account beschrieben ist, und dann unter „Konto“, und da kann man, kriegt man einen Hinweis, dass Nutzernamen demnächst verfügbar sind, nutzbar sind und dass man sich eben seinen Namen jetzt schon reservieren kann, und dann kann man den eben, geht man auf „Bearbeiten“, glaub ich, weil ich hab das schon gemacht, ich weiß jetzt nicht mehr, wie es in der Urform aussieht, und dann kann man sich dort einen Nutzernamen ja und eingeben und bekommt dann die Information, dass man informiert wird, sobald die Nutzernamen genutzt werden können. Aber dann ist man eben, wenn man das möchte, eben wie das bei anderen Messengern, so wie Signal oder so von, geht oder prima, muss man eben nicht mehr seine Telefonnummer preisgeben. Und ist es eben jetzt auch möglich, mehrere Accounts anzulegen, also auch unter dem Reiter „Du“, ja, kann man eben auch einen, einen zweiten, ich weiß jetzt grade nicht, ob noch, ob's auf 2 beschränkt ist oder ob man auch einen dritten anlegen kann. Auf jeden Fall kann man also eben mit einer anderen Telefonnummer und einen zweiten Account nutzen. Ich hab da zum Beispiel mein meinen Dienstaccount noch drunter und meinen privaten, und entweder unter dem Reiter „Du“ kann man eben dann von Account zu Account wechseln, oder man tippt auf den Reiter „Du“ dreimal drauf, dann geht ein Kontextmenü auf, und dann kann man eben auch dort zwischen Account hin und her wechseln. Hallo, hallo, Matheo, ja, Frage mal zum, ja, weil oben kann man ja bei dem „Von“ und „Nach“, ob man ja Früheres antippen kann und eingeben. Da muss man jetzt wieder nach unten scrollen und ganz unten kann man dann das eingeben. Ne, ja, ja, du musst nicht scrollen, du hast, also Tatsache ist, dass wir, wie zum Beispiel auch bei verschiedenen Dingen von Apple irgendwie, Safari, da kann man's einstellen, das sind einfach, ist die Texteingabe nach unten gewandert. Das hast du auch bei den, bei der Podcast-App von Apple. Wenn du dort auf „Suchen“ gehst, da ist der, das Suchfeld auch nicht mehr nicht oben, sondern unten. Was das für einen praktischen Sinn hat, das erschließt sich mir nicht. Aber wenn du in der DB-Navigator-App auf jetzt also „Von“, hast du eingegeben, dann tippst du auf „Nach“, und wenn du dann eben unten so einen Finger breit von unten, da hast du dann vom unteren Rand hast du das Suchfeld, da kommst du drauf. Ja, ich hab das schon gefunden, aber das war ja, das war ja früher viel einfacher. Oben hab ich's eingetippt, dann war es, ich, ich, ich versteh das schon, für Sehende gemacht. Ja, das heißt, ich tipp oben an und dann hab ich meine Favoriten und dann tipp ich meinen Favoriten an, aber wenn ich neue Station eingeben will, is halt beschissen, dann muss ich immer bis da runter, also ich find, und das kann man umstellen, sagst du ja, ne, bei, beim DB Navigator, nicht nur beim, beim Safari kann man so umstellen. Ja, also ich versteh den Sinn nicht, warum sich das geändert haben, also wie gesagt, wo früher war das dann vorn, du hast getippt, dann hast du's eingeben können, und jetzt kannst du davon, kannst du abbrechen oder du suchst dir einen Favoriten raus oder du gehst eben nach unten, ganz unten ins Eck und dann wieder zurück, eins zurück, und dann kannst du dieses Feld, und das muss ich ja jedes Mal machen bei „Von“ und bei „Nach“, also das ist total umständlich, was soll man da immer hinschreiben zur TV. Ja, ich glaub, Marco kann mir was zu erzählen, der hat die Hand gehoben. Ja, ich hätt dann noch eine andere Frage. Ja, ach so, ich dachte, es wäre eine Antwort direkt auf eine Frage. Ja, die Frage mit dem DB, also. Ja, ich, also mir erschließt sich das mit dem mit, mit diesem mit diesem Phänomen, dass die Eingabefelder nach unten wandern, auch nicht. Also vielleicht kann da jemand, der von der, aus der Seitenperspektive was dazu sagen, und so ist also. Also es ist nervig, aber nicht, aber ja, ist bei den Sehenden das Gleiche, weil ich hab meine Frau schauen lassen, die die sehen also das gleiche Phänomen. Also ja, aber es es könnte ja sein, dass das für jemanden, der sieht, ein Vorteil bietet, dass dass man mal einen Grund kennt, warum das nach unten gewandert ist. Ja, ich kann mir auch vorstellen, dass das für einen Sehenden Vorteil ist, wenn er sich die Favoriten, wenn er nicht mehr die Favoritenwelt oder seine Stationen, die er ständig hat, will, ist ja schon schon gut, weil dann kann er einfach den Favoriten in der Liste angucken, und dann ist er da drin. Aber wenn ich mir irgendwas, andere Station such, ist das blöd, weil da muss ich jedes Mal zweimal da oben eingeben, vorne, dann muss ich wieder eintippen, und dann bringt er wieder abbrechen oder unten oder muss er wieder runter, muss wieder unten suchen, und ich kann mit 4 Fingern dann unten tippen, dann springt er gleich ganz nach unten. Es geht schon, aber ist halt umständlich, also. Es reicht, wenn du einen Finger Es reicht, wenn du mit einem Finger an den Finger einfach runtergehst und dann da einfach doppeltippst oder so, dann geht hier der, die Tastatur schon auf. Ja. Ja, hallo, ich hatte eine Frage, und zwar, ich wollte gerne, ich hab mir jetzt eine iPhone, eine iPad-Tastatur gekauft für mein iPad, so ein iPad 8, und da wollt ich jetzt fragen, wo krieg ich denn die Shortcuts her, wo sind denn die gut zusammengefasst? Die Shortcuts, die findest du unter Einstellungen, Bedienungshilfen, VoiceOver, Befehle. Mhm. Und dort hast du Tastaturbefehle, also gesagt, hast du, hast du dann die Touchbefehle, die Braillebefehle und eben auch die Tastaturbefehle, und da wirst du sehen, da gibt's eine ganze Menge Funktionen, die eine Tasten- Kombination haben. Es gibt aber auch noch eine ganze Menge Funktionen, wo du dir eine Tasten-Kombination für ausdenken kannst, also das hier bestimmt super. Da gibt's zum Beispiel so Sachen: Springe zum nächsten fetten Text, springe zum nächsten kursiven Text, ich bringe, was weiß ich, hierhin, dorthin oder zum nächsten, das zum vorigen, das, und da gibt's eine ganze, eine ganze Menge Funktionen, die noch gar keinen Shortcuts haben, und das wählst du dann an mit VoiceOver-Leertaste, und dann kannst du, hast du unter anderem einen Button, der heißt, also der Tastatur- Befehl, Tastenkombination hinzufügen, und den tippst du, und dann wirst du aufgefordert, die Tastenkombination einzugeben, und so kannst du auch alle Tastenkombinationen, die dort vorhanden sind, ändern, wenn du jetzt sagst: Da, das ist mir jetzt unlogisch, diese Kombination, dann machst du eine andere, dann bekommst du noch gesagt, diese Tastatur- Tastenkombination ist bereits durch eine andere bla bla bla belegt, möchten Sie diese ersetzen? Und dann, wenn du, wenn du ersetzen willst, dann wird das entsprechend geändert. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Funktion mit 2 verschiedenen Tastenkombinationen zu symbolisieren, es geht auch. Wenn du eine Braillezeile anschließt, dann kannst du da auch deine eigene Braille- Kombination machen, also da gibt es total viele, wow, Möglichkeiten, da wirst du, wirst du dich wundern. Was ich dazu noch sagen muss: Du kannst ja auch diese ganzen Tastenkombinationen ausprobieren, es gibt ja eine Tastaturhilfe, ich weiß nicht, ob ihr die kennt, aufgerufen mit VoiceOver-K, ja, und so ist Obertaste K, und dann kannst du, könnt ihr die Tasten ausprobieren, und es wird immer die Funktion angesagt, die davon ausgeführt wird, ohne dass sie ausgeführt wird. Also da kann man immer schon gucken, gibt's die Funktionen schon, gibt's die noch nicht, und diese Funktionen, die werden, also es gibt dann auch die Möglichkeit, Funktionen festzulegen, also, was weiß ich, VoiceOver- T. Es sagt zum Beispiel die Formatierung an, aber es gibt aber eben auch dann Tastenkombinationen, die funktionieren eben mit VoiceOver-Befehl T, VoiceOver-Umschalt-T, also man kann auch diese ganzen Funktionstasten, kann man eben auch mit Funktionen belegen, also das kann man wirklich nach Herzenslust machen, wie man das möchte. Sehr gut. Man sollte, man sollte sich halt dann nur merken, he, man sollte sich merken: Problem, wenn man solche Sachen verändert, ist natürlich, wenn ich jemand bin, der viel Unterstützung braucht, der Hilfe braucht, ja, der, der hat dann natürlich das Problem, dass derjenige, der hilft, ja, die, die Tastenkombination halt dann nicht kennt. Es gibt eben auch dann am Ende der ganzen Geschichte, bei den Befehlen gibt's auch einen Button „Zurücksetzen“. Ja, wenn man das macht, ist halt alles weg. Das ist halt beim iPhone und ich werde das demnächst noch mal an Apple schreiben, dass es eine Möglichkeit geben sollte, dass man so ein Tastaturkonzept exportiert und importiert und dass ich jetzt zum Beispiel sagen kann: Hier, ich hab hier ein gutes Tastatur- Tastenkonzept entwickelt, was für blinde Nutzer geeignet ist, willst du das haben, und schick das beim Mac geht das nämlich. Da kann ich also heute, egal ob für eine Braillezeile oder für die Tastatur, eine VoiceOver-Konfiguration praktisch abspeichern, kann die in der als Anlage in die E-Mail packen, und der andere kann die dann einfach importieren, der kann sich seine eigene wieder abspeichern, und dann kann man nach Herzenslust in verschiedenen Dateien, über verschiedene Dateien die Tastaturkonzepte laden, ja, oder eben auch exportieren. Sehr cool, und das würd, das würd ich mir fürs iPhone oder fürs iPad eben auch wünschen. Es gab bis vor kurzem, ich hoff, dass das jetzt wieder kommt, auch eine Möglichkeit, wenn du die Command-Taste an der Tastatur festhältst, dass du dann eine Liste von Shortcuts bekommst, zum Beispiel Siri auslösen, Mitteilungszentrale und so weiter. Das funktioniert, meines Wissens, ich hab jetzt schon die Betaversionen drauf, deswegen kann ich jetzt nicht sagen, wie es original ist, aber eigentlich ist es so, dass wenn, wenn du die Kommando-Taste gedrückt hältst, sollte eigentlich eine Tasten- Liste von Tastenkombinationen auftauchen. Kenn ich, die kenn ich ja. Genau, aber ich weiß nicht, ob's aktuell noch ist. Ja, ist aber schon länger her. Vielen, vielen Dank. Danke schön. Dann hab ich gleich noch mal eine Frage, Matthias: Einstellungen für Bedienungshilfen teilen, das ist ja unter den Bedienungshilfen, das hab ich aber noch nicht rausgefunden, was ich damit machen kann, weil das funktioniert nämlich nicht auf dem anderen Gerät irgendwie. Also ich sag mal, also ob das funktioniert, im Grunde genommen müssen die beiden iPhones in Reichweite sein, das heißt, wenn, wenn du jetzt zum Beispiel, also mal angenommen, du bist bei mir in der iPad-Schulung oder iPhone-Schulung und ja, ich will im Grunde genommen, dass du auf deinem Gerät rumdatteln kannst, aber ich kann dir gleichzeitig auch was demonstrieren und muss nicht immer dein iPhone in die Hand nehmen. Das heißt, ich kann dann von meinem iPhone dein iPhone steuern. Das ist ähnlich wie das, was ihr vielleicht kennt, oder bei NVDA gibt's sowas auch, nur dass es halt eben hier nicht auf, also hier muss, muss das iPhone wirklich in der Nähe sein, also sodass die Geräte praktisch die Signale miteinander übertragen können. Also ich kann mich jetzt nicht, wo auch immer du wohnst, auf den, auf dein iPhone draufschalten wie so ein TeamViewer. Ja, das geht nicht, ich muss in deiner Nähe sein. Okay. Ja. Matthias, ja. Ich hätt noch mal 2 Tastenkommandos, jetzt holen, und zwar, wie startest du Siri auf der Tastatur und diktieren? Diktieren, hab ich jetzt grad nicht im Kopf, aber Siri machst du, und zwar mit der Globustaste, mit der Fn- Taste unten links, und es hältst die, die Globustaste fest und und machst und und machst dann, ich tu mit der Diktieren weiß ich nicht, weil das hab ich, das hab ich mir verändert, das hab ich anders gemacht, ich weiß nicht, was das Original ist, da müsstest du in diese Liste gehen. Und was dann halt auch noch interessant ist bei Apple-Geräten mit Tastatur: Ich habe auch eine Möglichkeit, die Funktion zu wählen „Siri schreiben“, also weiß ich auch nicht mehr, wie es im Original ist, ich habs mir auf die Command- Taste und S gelegt, und dann geht ein Schreibfeld auf. Also wenn ich zum Beispiel in der Vorstandssitzung bin oder in einem, in der Schulung bin, im Seminar, dann will ich ja nicht ständig mit meinem Gerät quatschen, und dann schreib ich halt einfach rein: Erstelle einen Termin für bla bla bla, ja, oder öffne die Notizen oder öffne die App Notizen, das schreib ich dann einfach rein. Hat den großen Vorteil, also Siri, Entschuldigung, wenn's die Geräte bei euch losgehen, nennen Sie lieber „Ihres“. Wenn ich sage „Siri, mach dies und das“, versteht's mich ja meistens falsch. Also da ist ja das Ding ist ja immer noch grottenschlecht, wird jetzt demnächst viel, viel besser, aber wenn ich, wenn ich eben die Funktion „Schreiben“ wähle, dann versteht mich das Teil auch, und dann kann ich auch wunderbare Sachen machen. Also ja, ja, du schreibst jetzt rein rein, und dann führt Siri aus. Mach ich die Funktion so, sag mal, ich hab hatte grad ein Verbindungsproblem, sagst du mal, dann du schreibst jetzt zum Beispiel rein, und dann führt Siri diese Funktion aus. Ja, genau. Also ich, ich schreibe rein: Öffne Notizen, ich erstelle einen Termin für den 25.07. um 15 Uhr mit dem Betreff Kuchenessen, ja, so, und dann mach ich Eingabe, und dann passiert das und das. Das Gute ist halt, dass es gibt da keine Verständigungsfehler, und ich liebe es halt eben, damit zu arbeiten, wenn ich jetzt, wenn ich eben in irgendwelchen Sitzungen bin. Patrick. Ja, vielen Dank. Ich hab hier ja 2 große HomePods stehen, und mir passiert's leider in letzter Zeit relativ häufig, grade heute wieder, ein Timer ja, quasi klingelt, und ich versuche ihn, und per, ja, Wort quasi zu stoppen, und die HomePods reagieren einfach nicht. Das begleitet mich schon seit, ich weiß nicht, einigen Monaten, ich hab schon alles versucht, HomePods zurückgesetzt, Stecker gezogen und was auch immer. Ich weiß nicht, wie sind da deine, beziehungsweise eure Erfahrungen, geht das euch auch so, oder ist das, ich glaub, ist einfach so und muss man warten, bis da vielleicht mal wieder ein Update kommt. Ja, also ich mach im Moment die Erfahrung, dass manchmal das Ganze ziemliche Aussetzer hat. Also ich hab jetzt zum Beispiel auch meine HomePods, die können mir Part two nicht sagen, wenn also keine Antwort geben, wenn ich sag: Welcher Wochentag ist der 15.08.? Ja, so, funktioniert nicht, und manchmal, wenn ich sage halt: Ich spiele den Radiosender hr3, dann spielt er mir irgendein Podcast oder so. Hör mir bloß auf. Ja, das kann ich auch hören. Ja, also Siri ist momentan wirklich, das ist grottenschlecht, das ist einfach im Moment der schlechteste Sprachassistent, den's gibt. Aber ich bin sehr guter Hoffnung, wenn man sich jetzt mal so auf YouTube die Videos anguckt von diversen Leuten, die die amerikanische Variante schon ausprobieren. Es gibt auch einen Haufen Leute hier aus Deutschland, die sich halt einen amerikanischen Apple Account gemacht haben und haben ihr ihre, ihr Gerät auf Englisch umgestellt und auf Region USA umgestellt, dann gibt's eine Warteliste, und dann kann man eben, wenn man die Beta-Software benutzt, dann kann man jetzt schon sehr gut nachverfolgen, was da kommt, und das, was da kommt, ist richtig gut, aber das, was Siri jetzt kann, ist wirklich grottig. Ja gut, und du hast da auch, also ich würd, ich hab noch gleich eine Anschlussfrage stellen, also das hast du jetzt auch unter deinem Beta-Test, gab's da auch noch keine Verbesserung, oder kannst du da noch nichts dazu testen im Moment, na ja, wir kriegen ja leider die, die, die neuen Funktionen erst später, was weiß ich, ob du schon da warst. Hab ich ja gesagt, es tobt gerade ein Streit zwischen Apple und der EU. Ja, und und dieser und das, das ist jetzt also, man kann natürlich, also der Mac fällt da übrigens raus. Also wenn auf, auf dem Mac, wenn du deinen Mac auf wenn sie also, wenn Siri jetzt da ist, die neue, dann wird man auf Mac das nutzen können auf Englisch, weil auf Deutsch wird's von Anfang an auch nicht zur Verfügung sein. Ja, aber die Macs, die fallen halt nicht unter diese diesen Gatekeeper-Status, den ein iPhone und ein iPad hat. Ja okay, und deswegen deswegen werden wir, ja, können wir mal, können wir mal im August, wenn wir uns sehen, können wir, können wir damit spielen, weil wenn jetzt heute, sehr, sehr gerne. Wenn jetzt heute die Sitzung vorbei ist, ich hab mich jetzt die Beta-Version noch nicht auf meinen weggemacht, weil ich nicht das Risiko eingehen wollte, dass mir heute Abend meine Technik hier zusammenbricht, aber ich werde mir die heute Abend noch laden. Ja, du genießt du jetzt erst mal deinen Urlaub, und alles andere kommt, wird sich ergeben, nur die Ruhe. Danke. Ja, kurz, kurz die Erinnerung, du sagtest gerade, wenn wir uns im August sehen. August hatten wir letztes Mal besprochen, und für alle, die letztes Mal nicht da waren: Es fällt einmalig aus, und wir sehen uns erst dann im September wieder. Danke. Ja. Genau. Ja, da hat noch jemand die Hand erhoben. Ja, Call-in User 1, ja, das ist Uschi. Ja, habt ihr vielleicht aus der Runde noch einen Tipp für mich, was mich immer nervt bei der Apple-Nutzung? Wenn ich in Einstellungen und dann auf die App gehe, Telefon, dass ich da immer Schritt für Schritt für Schritt runtergehen muss. Kann man einzelne Apps irgendwie in der Ebene weiter nach vorne oder hochholen oder wie den Fokus? Den kann ich gut mit Sprache bedienen, aber Telefon kann ich nicht mit Sprache bedienen, da passiert nix. Ja, hast du einen Tipp, woran das liegt oder wie es ändern können, wie es einfacher haben können? Ich hab's nicht, also ich hab's ehrlich gesagt nicht verstanden, was du meinst. Ich weiß nicht, ob's jemand anders verstanden hat. Ich nein. Nein, ich hab's, ich hab's wirklich, ich hab das Problem nicht verstanden. Ja. Wenn man, wenn ich jetzt zum Beispiel in die Telefon- Einstellungen möchte, wie jetzt gerade hier für den Fall, dass ich in dem Moment meine Rufnummer unterdrücke und sie nachher wieder einblende, also andere Anrufer-ID senden, darauf reagiert Siri überhaupt nicht, das interessiert sie nicht, und deshalb man muss und immer Schritt für Schritt für Schritt dahin- tippen, und ich finde das sehr umständlich und wundere mich immer, dass ich diese App Telefon nicht eine Ebene höher hinbekomme. Ja, das ist, das ist halt im Moment das Problem, das ist eine Einstellung, die kann man über die Sprachassistenz nicht machen im Moment, und da können wir eigentlich nur drauf hoffen, wenn jetzt die neue Sprachassistentin zur Verfügung steht und wenn die, wenn die in der EU ankommt, dass dann das alles geht. Also das soll funktionieren, das soll sehr tief in die Einstellungen reingehen, aber im Moment gibt es da noch keine Lösung für dich. Nein, nein, es ist, es ist ein Thema, was mich auch schon seit Jahren sehr nervt, weil ich ja doch, dass ich halt immer was weiß ich, also ich hab, ich hab eben meine meine private SIM und meine Dienst-SIM, die hab ich alle in einem Gerät, und dann hab ich halt je nach Tageszeit auch unterschiedliche Bedürfnisse, was das Telefon betrifft, und oder wie ich was weiterleite, und das, das ist einfach nervig, da geb ich dir recht, aber wir hoffen mal, ob die neue Sprachassistenz, dass sowas dann eben auch funktioniert. Also wenn man heute mal in die Android-Welt guckt, was ich auch gelegentlich mache, da sind zum Beispiel bei den Google- Pixel-Handys, da ist die Sprach-, also da funktioniert vieles nicht so gut wie beim iPhone, aber da ist die Sprachassistenz halt viel tiefer integriert. Ja, nein, ich meine, ich meine, ich hätte vor, sag ich nicht, ein Vierteljahr oder irgendwann, als ich mich schon mal mit dem Thema beschäftigt hab und sogar mit der Apple-Hotline verabschiedet, was an meinem Handy eingestellt und umgestellt habe, da meine ich, hätte ich irgendwie, also wenn man das irgendwo hätte festbinden können, aber ich, keine Ahnung, dann ist es wahrscheinlich durch irgendein Update wieder weggegangen. Ich hab jetzt wirklich gedacht, es wäre von mir ein Anwenderproblem, aber wenn, wenn du das auch sagst, dann, dann ist das jetzt wahrscheinlich so, dann wart ich ab. Danke. Ja, hoffen wir auf die, hoffen wir auf die Zukunft. Danke. Gut, habt ihr weitere Fragen, Ideen oder auch Themenvorschläge? Meine übliche Frage: Nächsten Monat fällt aus, und genau, den Grund für den Ausfall, den könnt ihr dann auf den Papenmeier-Medien, WhatsApp, Facebook oder der Internetseite dann entsprechend nachlesen, später, verrate ich jetzt noch nicht. September haben wir ja dann, ist dann wieder Apple dran mit ja, die Neuerungen iOS 27 und vielleicht noch mit einem Gast, muss man mal schauen, wann wir das unterbringen, und im Oktober dann haben wir jemanden von VisBro, also der Entwickler von George, zu Gast. Das ist das, was bis jetzt geplant ist, und ich bin natürlich, also entweder jetzt oder eben auch per Mail unter k.schaefer@papenmeier.de jederzeit für Vorschläge offen. Ja, wenn von eurer Seite nichts mehr kommt, bedanke ich mich, dass ihr bei dem sommerlichen Wetter und dem bevorstehenden Fußballspiel so geduldig dabei wart, und ja, wünsche euch noch einen schönen Sommer. Eine schöne Sommerpause, lasst es euch gut gehen, genießt, genießt das Wetter, wenn wenn ihr mit der Hitze klarkommt, und ja, alles Gute. Hallo. Vielen Dank an alle Teilnehmenden und an unseren Gast Henriette Demelt. Den Reha-Stammtisch gibt es immer am 3. Mittwoch im Monat. Bei Fragen schreibt gerne an k.schaefer@ papenmeier.de, Schäfer mit AE. Vielen Dank.